Nützen die neuen Energietechniken der Umwelt?

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Gerade bei der Gebäudeheizung haben neue Energietechniken zu einer erheblichen Verminderung des CO2 Aufkommens geführt. Die Nutzung effizienterer Heizsysteme und die Verwendung umweltfreundlicher Energieträger führen zu einer Reduzierung der monatlichen Kosten und zu einer saubereren Umwelt.

CO2 Reduzierung durch Gasheizungen.
Obwohl Gas zu den fossilen Brennstoffen zählt, ist es bei der Verbrennung in modernen Gasheizungsanlagen deutlich sauberer als Erdöl oder Kohle. Erdgas hat einen besseren Brennwert und hinterlässt weniger Rußpartikel als andere fossile Brennstoffe. Besonders umweltfreundlich und sparsam sind moderne Gas-Brennwertgeräte, die zusätzlich die Abgaswärme nutzen und so bis zu 15% weniger Energie verbrauchen. Ein finanzieller Vorteil entsteht bei Gasheizung durch die nicht notwendige Bevorratung, da Erdgas durch einen Netzanschluss des Energieversorgers bereitgestellt wird.

Heizen mit Holz ist Heizen mit nachwachsender Energie.
Holzheizungen können mit Abfallholz, Holzbriketts, Hackschnitzeln oder Pellets befeuert werden. Diese Energieträger sind absolut CO2 neutral und kommen aus erneuerbaren Ressourcen. Holzheizungen eignen sich zum Beheizen von Ein- und Mehrfamilienhäusern und werden wegen ihrer Umweltfreundlichkeit staatlich gefördert. Die Wahl der richtigen Holzheizung hängt auch von dem Zugang zu dem Rohstoff Holz ab. Wer keine Möglichkeit hat, günstig an Waldrestholz zu kommen, wird eher einen Pelletkessel anschaffen. Der Brennstoff Holz muss in jeder Form vorgekauft und entsprechend gelagert werden, deswegen sollte ein geeigneter Lagerraum vorhanden sein. Im Gegensatz zu einer Gasheizung muss bei Holzheizungen der Brennstoff manuell zugeführt werden. Ausnahme davon sind nur große Pelletkessel, bei denen die Befeuerung automatisiert ist. Mehr Infos zum Heizen mit Holz finden Sie hier.

Wärmepumpen helfen Energiekosten sparen.
Die Nutzung von Wärme, die in der Luft, der Erde oder im Grundwasser gespeichert ist, zählt zu den umweltfreundlichsten und kostengünstigsten Heizsystemen. Die Funktionsweise ist einfach zu beschreiben. Um die beispielsweise in der Luft gespeicherte Wärme nutzen zu können, wird diese durch ein Wärmetauschersystem aufgefangen und vor der Verwendung in einer Wärmepumpe durch Elektrizität auf ein nutzbares Temperaturniveau erhöht. Durch die Kombination einer Wärmepumpe mit einer modernen Heizanlage können die Energiekosten drastisch gesenkt werden.

Solarthermie und Photovoltaik ergänzen moderne Heizungen perfekt.
Sonnenenergie ist zur Erzeugung von umweltfreundlichem Strom und zur Heizungsunterstützung nutzbar. Durch Photovoltaikanlagen kann unter anderem der von Wärmepumpen benötigte Strom gewonnen werden. Solarthermieanlagen eignen sich ideal zur Erhitzung von Trink- und Brauchwasser, darüber hinaus unterstützen sie die Heizung und tragen somit zur Kostensenkung für Brennstoffe bei.